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Reiki
ist das japanische Wort für "Universale Lebensenergie" (Rei-
universal, Ki-Energie). Das
uns umgebende Universum ist erfüllt von dieser unerschöpflichen
Energie, die die Grundlage alles Lebens ist, und immer und überall
allgegenwärtig ist.
Reiki
ist an keinen Glauben oder eine Religion gebunden. Jeder kann es,
unabhängig von seiner Weltanschauung, lernen und anwenden.
Reiki ist
ein System, das jedem, der möchte, ermöglicht, Energie in
intensiver Form zu empfangen und weiterzugeben.
Reiki ist von jedem erlernbar.
Reiki
ist ein ganzheitliches System, das Körper, Geist und Seele
berücksichtigt - zugleich ist es leicht in viele andere
Anwendungsmethoden integrierbar.
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Reiki
soll und kann keine ärztliche oder therapeutische Behandlung
ersetzen, aber es kann alle Behandlungsformen unterstützen. Es
wirkt einfach durch "Handauflegen" entweder auf dem physischen
oder einem der Energiekörper.
Reiki "funktioniert" bei Menschen aller Altersgruppen (von 0-100 Jahre) als auch bei Tieren.
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Sie müssen kein Glaubenssystem blind übernehmen, um Reiki
erleben zu können. Im Gegenteil, man kann seine (durchaus
gesunde) Skepsis behalten und Reiki in aller Ruhe prüfen - und
natürlich auch genießen, wenn Sie es wollen.
Der letzte Nachsatz enthält eine wesentliche Wahrheit. Reiki fußt
auf dem freien Willen des Einzelnen. Wer Reiki möchte, bekommt
es. Wer es nicht will, wird es nicht bekommen.
Man muss also nicht an Reiki glauben - aber man sollte offen und bereit sein, Reiki
zuzulassen, damit es wirken kann.
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Zunächst
führe ich mit Ihnen ein ausführliches Gespräch und
erkläre, wie die Behandlung ablaufen wird.
Die Anwendung erfolgt im Liegen bei entspannender Musik. Sie bleiben
dabei völlig angezogen. Es kann auch eine verkürzte
Behandlung im Sitzen erfolgen.
Ich
beginne jede Behandlung mit einer kurzen Einstimmung. Danach fließt
die Reikienergie durch meine Hände dorthin in Ihrem Körper,
wo sie benötigt wird.
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Nach
jeder Behandlung bespreche ich mit Ihnen in aller Ruhe, wie Sie die
Reikibehandlung erlebt haben, Ihre eventuellen Fragen und was noch zu
berücksichtigen ist.
Die Reikibehandlung selbst wird durch das Auflegen der Hände auf
bestimmte Positionen des Körpers durchgeführt. Falls Sie es
bevorzugen, kann ich Sie auch nur an Ihrem Energiekörper (ca.
3-10 cm Abstand vom physischen Körper) behandeln - was keinen
Unterschied in der energetischen Wirkung bedeutet.
Sie
brauchen überhaupt nichts tun - einfach entspannen, und alle
Sorgen und Probleme des Alltags loslassen…
Selbstverständlich können auch Tiere mit Reiki behandelt werden.
Reiki wirkt fast immer auch auf der Emotionsebene. Die häufig
einsetzende Tiefenentspannung wird nahezu ausnahmslos, besonders bei
Erschöpfung und Stress, als stärkend und ausgleichend
empfunden, sowohl körperlich als auch mental.
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Stress und Erschöpfungszustände abbauen
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die körpereigenen Selbstheilungskräfte aktivieren bzw. stärken
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die Ausgeglichenheit fördern, gerade bei starken Belastungen / Anspannungen
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die schulmedizinische Therapie / Behandlung ergänzen
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helfen mal wieder richtig "abschalten" zu können, besonders wenn es für jemanden schwierig ist, den Alltag loszulassen um sich entspannen zu können
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die Entgiftung / Entschlackung des Körpers fördern
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Die Reiki-Grade
Allgemein
Das Usui-Reiki-System ist in mehrere Grade unterteilt. Jeder Reiki-Grad
ist in sich komplett. Somit hat der Schüler schon nach dem
ersten Grad die Möglichkeit effektiv Reiki für sich und
andere anzuwenden.
Im "traditionellen" westlichen Reiki gab es zunächst nur drei
Grade. In der Zwischenzeit ist der dritte Grad in einen 3a und 3b
bzw. einen Meister- und einen Lehrer-Grad aufgeteilt. Außerdem
sind in einigen Richtungen noch neue Grade hinzugekommen.
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In Japan selbst gab es die folgende Gradeinteilung:
Shoden (unterteilt in vier Grade) - Okuden - Shinpiden. Danach bestand die
Möglichkeit zum Shikan-Kaku ("Assistent des Lehrers").
Später konnte der Lehrer den Schüler noch die Shihan-Berechtigung geben, d.h. selbst eigene Schüler
auszubilden.
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Im Folgenden wollen wir uns die im Westen üblichen Grade etwas
genauer ansehen:
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Der erste Reiki-Grad
Im ersten Reiki-Grad wird der von Natur aus vorhandene "Reikikanal"gereinigt und erweitert. Dies geschieht in vier Einweihungen.
Außerdem werden Themen wie die Reikigeschichte, die Lebensregeln (Lebensweisheiten), allgemeine Regeln für den
Umgang mit Reiki, das feinstoffliche Energiesystem, etc. besprochen
und die Selbst- und Partnerbehandlung sowohl in der Kurzform als auch
in der Ganzkörperbehandlung gezeigt.
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Hier
erfährt der Reikischüler eine weitere Schwingungserhöhung
und bekommt die Einweihung in drei Reikisymbole. Normalerweise gibt es nur eine Einweihung, in der alle drei Reikisymbole übertragen
werden. Manche Reiki-Lehrer geben aber für jedes Symbol extra
eine Einweihung.
Der Reikischüler lernt in diesem Grad die Kraftverstärkung, die
Behandlung der Mentalebene und die Anwendung über die zeitliche
und räumliche Entfernung hinaus kennen.
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Für den Reiki-Lehrer besteht eine wichtige Aufgabe darin, dem Schüler
zu vermitteln, diesen Grad verantwortungsbewusst einzusetzen und ihn
auch nicht als Fluchtmittel zu benutzen.
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Hier
bekommt der Reikischüler die Einweihung auf das
Reiki-Meistersymbol ("Das große Licht"). Die damit zugänglich gemachte Energie kann den Weg zur inneren
Meisterschaft weisen und dabei helfen zum "hell(er) leuchtenden
Menschen" zu werden.
Traditionell
beinhaltet der Meister-Grad auch die Ausbildung und Bevollmächtigung
zum Reiki-Lehrer. Viele Reiki-Lehrer haben aber erkannt, dass die
Meister-Energie nicht nur für die Reikieinweihung wichtig ist,
sondern auch für die eigene spirituelle Entwicklung und eine
kraftvollere Reikibehandlung sehr hilfreich ist. Viele haben zwar das
Bedürfnis sich selbst zu
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entwickeln, aber nicht den Wunsch als
Reiki-Lehrer tätig zu werden. Aus diesem Grund wird von vielen
freien Reikilehrern der Meistergrad vom Lehrergrad getrennt
weitergegeben.
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Der Lehrer-Grad vermittelt die Fähigkeit und Berechtigung anderen Lebewesen (also z.B. auch Tieren) die Reiki-Einweihung zu geben.
In manchen Reikisystemen gibt es eine Ausbildung zum Reiki-Lehrer für
alle Reiki-Grade. Andere bilden jeweils nur für einen oder zwei
Grade aus und geben die Ausbildung für den nächsten Grad
erst, wenn der Schüler die dafür nötige Erfahrung und
Reife besitzt.
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Die
Einweihungen sind aus meiner Sicht unbedingt erforderlich. So ist
z.B. das Handauflegen eine der ältesten und natürlichsten
Fähigkeiten des Menschen und wird häufig ganz unbewußt angewendet.
Durch die Reikieinweihungen kann diese Fähigkeit wesentlich besser angewendet werden, da die physischen und
feinstofflichen Körper auf höhere Schwingungsebenen gehoben
werden. Außerdem werden einige Energiekanäle
geöffnet/gereinigt, so dass mehr Energie fließen kann, als
das ohne bzw. Ferneinweihungen möglich ist.
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Die
Reikikraft ist immer vorhanden. Sie ist der Ursprung allen Seins und
kann daher auch nicht verloren gehen. Wir könnten nur den Zugang
dazu verlieren. Durch die Reiki-Einweihung bleibt uns aber der Zugang
zu Reiki unser ganzes Leben lang - unabhängig von unserer Lebensführung - erhalten.
Damit ist sichergestellt, dass wir immer ein gewisses Mindestmaß der Reikienergie kanalisieren
können. (Wenn wir regelmäßig mit Reiki arbeiten,
erweitert sich unser Kanal und wir können noch mehr Reiki
kanalisieren. Wenden wir Reiki nicht an, so bleibt es bei dem
Mindestmaß.)
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Die
traditionelle Reiki Lehre hat sich im Laufe der Zeit von seinen
Ursprüngen immer mehr entfernt. Der Inhalt des Usui Systems der natürlichen Heilung ist durch festgelegte Richtlinien bestimmt, die auf sehr lange Erfahrungen aufbauen und
dessen Form nicht zufällig entstanden ist. Hierbei ist
entscheidend, wie genau die Übertragung des früher nur
mündlich überlieferten Systems geschieht, und wie die damit
zusammenhängenden Integrationsprozesse gehandhabt werden.
Das durch die Einweihungen erhöhte Energiepotenzial kann nur dann
umgesetzt werden, wenn das bisherige voll integriert wurde. Je nach
Einweihungsgrad sind es einige Monate (beim 1. Grad) bis Jahre bei
Reiki Lehrern. Hierbei wird deutlich dass Reiki zum Weg wird und wir
selbst uns als eine Buchhülle verstehen, mit der Aufgabe es mit
Texten zu füllen. Wird diese Integrationszeit insbesondere auf
dem Niveau des Reiki Lehrers abgekürzt, vielleicht sogar
aus finanziellem Interesse, wird dieses Buch kaum mit Inhalt gefüllt
sein.
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Wenn dann auch noch diese verwässerten Texte weiter gegeben werden,
werden die Buchseiten bald unlesbar sein, und das Buch nur noch auseiner Hülle bestehen, die von außen sehr zu glänzen
vermag. Reiki wird dann nicht mehr richtig funktionieren können.
Leider sind es Reiki Lehrer mit mangelndem ganzheitlichem
Verständnis, die die Qualität von Reiki reduzieren.
Dem Schüler sei hier Vorsicht geboten mit der Wahl seines Lehrers,
und sollte ihn bezüglich seines Weges befragen. Die
Verantwortung liegt letztlich beim Schüler vor der Bücherwand
den "richtigen" Griff zu tun.
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Erschreckend finde ich persönlich, das "Verramschen" der
Reikieinweihungen per Internet. Ein "Reikimeister" weiht eine
Person ein, ohne diese persönlich je gesehen zu haben, oder gar
zu kennen und ohne selbst anwesend zu sein, über die Ferne ein. Was
davon zu halten ist, überlasse ich jedem selbst…
Ich für meinen Teil habe alle meine Einweihungen als persönliche
Einzeleinweihungen gewünscht und auch erhalten und dabei
festgestellt, dass diese Art der Einweihung der beste Weg für
mich war.
Ich hatte meinen Lehrer den ganzen Tag nur für mich, konnte fragen,
mir Zeit lassen, Dinge wiederholen, die mir wichtig waren, zuhören,
um eine Pause bitten als meine Konzentration nachließ und vor
allem mich fallen lassen, weil ich wusste, mein Lehrer ist da, egal
was kommt, es kann mir nichts passieren.
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Schließlich steigt der Körper durch eine Einweihung auf in eine andere
Schwingungsebene, was sich bei jedem Menschen ganz individuell
bemerkbar machen kann. Und
in dieser Tradition führe auch ich meine Einweihungen durch.
Als Lehrer trage ich die persönliche Verantwortung für meine
Schüler, auch wenn es finanziell lukrativer wäre, lehne ich
Gruppeneinweihungen oder gar Ferneinweihungen strikt ab. Ich möchte für jeden von Euch, der sich ernsthaft für
Reiki entscheidet, ganz gezielt und individuell auf diesem, Euren Weg
begleiten.
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Mein Anspruch ist Qualität und nicht Quantität.
Derjenige, der aus Bequemlichkeit lieber zu Hause sitzt um dort in 30 Minuten
"ferneingeweiht" zu werden, soll es tun. Ich
möchte Schüler, die den aufrichtigen, inneren Wunsch haben,
Reiki in Ihren Lebensweg zu integrieren. Und wer diesen Wunsch hat,
wird von mir vom Anfang bis zum Wegessende (Reikimeister oder
–Lehrer) mit all meinem Wissen, Erfahrungen und Möglichkeiten
begleitet. Ich bin für meine Schüler immer da, vor während
und nach den Einweihungen, aber das sollte eigentlich
selbstverständlich sein.
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Es ist schon immer vorhanden. Eine Methode, diese Energie allen Menschen zugänglich zu machen, bekam
der Japaner Mikao Usui (1865 - 1926), auch Dr. Usui, Usui-Sensei oder
Usui-San genannt, nach langer Suche am letzten Tag eines 21-tägigen
meditativen Fastens auf einem heiligen Platz während einer
"Lichtvision
".
Dr. Usui war schon früh an esoterischen Hintergründen
interessiert. So sollen Reisen nach Europa, Amerika und China dem
Studium der Medizin, Psychologie, Religion und Esoterik gedient
haben. Außerdem war Usui
Mitglied der Rei Jyutsu Ka, einem Zirkel, der sich der Entwicklung
von spirituellen Fähigkeiten widmete. Der Zirkel unterhielt ein
Zentrum am Fuße des Kurumayamas, westlich von Kyoto.
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1914 ereignete sich dort eine dramatische Wende, die Usui's Leben
und damit auch der Geschichte des Reiki eine ganz neue Richtung wies. Usui zog sich einige Wochen zurück, um auf den nahe gelegenen KurumaBerg (Kurumayama) zu meditieren. Dort ist eine buddhistische
Tempelanlage beheimatet, die ursprünglich von der Tendai
Bewegung betrieben wurde. Zahlreiche Kaiser und japanische
Berühmtheiten haben den Tempel aufgesucht, um dort zu
meditieren.
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Dafür spricht unter anderem, dass zwischen den Lehren des Tempels und Usuis Reiki System eine
ganze Reihe von Gemeinsamkeiten existieren.
Während der 21-tägigen Meditation "empfing" Usui dieReiki-Energie und war danach in der Lage, diese an andere
weiterzugeben. Aber was heißt eigentlich "empfing"?
Laut Hawayo Takata hatte Usui regelrechte Erscheinungen: ein Lichtstrahl
schlug in seine Stirn ein, machte ihn bewusstlos, und als er wie
erwachte,
sah er
Millionen von Blasen in allen Regenbogenfarben, die bestimmte Symbole
und Informationen über Reiki enthielten.
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Wie kam Reiki zu uns?
Frau
Hawayo Takata brachte das Usui-Reiki von Japan zuerst nach Hawaii und
dann nach Amerika. Von dort aus verbreitete es sich durch von ihr
eingeweihte Lehrer über die ganze Welt.
Takata kam über Chujiro Hayashi, der von Dr. Usui in den Lehrergrad
eingeweiht war, in dessen "Reikiklinik" in Kontakt mit Reiki. Von
der Wirkung überzeugt lernte sie den Reikianwendergrad von ihm.
Schließlich weihte Hayashi sie 1938 in den Lehrergrad ein.
Lange glaubte man Herr Hayashi wäre Großmeister des Reikisystems
gewesen und hätte dieses Amt kurz vor seinem Tod am 10. Mai 1941
an Frau Takata weiter gegeben. Nach neueren Informationen hat es in
Japan aber keine Titel wie "Großmeister" oder "Träger
der Linie" gegeben. Es gab nur angesehene Reikilehrer, welche die
Erlaubnis hatten, selbst Schüler auszubilden. Hayashi war einer
von ihnen. Er bildete 13 Lehrer aus. Takata bildete 22 Reikilehrer
aus und starb im Dezember 1980 ohne eine offizielle Erklärung zu
ihrer Nachfolge.
Zunächst praktizierte Usui Reiki nur in kleinem Kreis. Er begann erst bei sich selbst, weitete
dann seine Aktivitäten auf seine Familie aus und merkte, dass
Reiki "bei den verschiedensten Leiden gut anschlug"
(Grabsteininschrift).
Er ging in die Armenviertel von Kyoto und begann, Reiki an die Obdachlosen weiter zu geben. Dort
machte er positive Erfahrungen: er behandelte kranke Bettler, und sie
wurden von ihrem Symptomen geheilt. Er sandte sie dann zu einem
Zentempel, wo sie sich auf eine bürgerliche Existenz vorbereiten
konnten.
Auf diese Art und Weise sammelte Usui im Laufe der Jahre viele Erfahrungen, so Hawayo Takata, doch als
er die Slums verließ und seine Ergebnisse buddhistischen
Mönchen vorzustellen begann, erntete er Ablehnung: "An erster
Stelle steht immer die Spiritualität, die mentale Ebene. Also
warum sollen wir uns um den Körper kümmern, wenn es Ärzte
und Krankenschwester gibt?"
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Hawayo Takata
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Mikao Usui
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Chujiro Hayashi
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1925 weihte Usui Dr. Chujiro Hayashiin die Praxis des Reiki ein - dem Mann, der zusammen mit seinen
späteren Schülerin Hawayo Takata Reiki in den Westen
bringen sollte. Ein Jahr später jedoch sollte ein
trauriges Ereignis die Entwicklung des Reiki überschatten…
Am 9. März 1926 starb Mikao Usui im Alter von 61 Jahren in einem Gasthaus in Fukuyama an den
Folgen eines Gehirnschlages. Dies war nicht der erste gewesen - er
hatte bereits zwei überlebt.
Usui hinterließ 2.000 Reiki-Schüler und 16 Reiki-Meister. Eine beachtliche Zahl, wenn man
bedenkt, dass Usui erst 1921 an das Licht der Öffentlichkeit
getreten war.
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Den Brückenschlag des Reiki von
Japan in den Westen wurde im Wesentlichen durch zwei Menschen ermöglicht.
Dr. Chujiro Hayashi, der im nächsten Kapitel eingehender vorgestellt wird, und Hawayo H. Takata, die Tochter
japanischer Immigranten, die nach Hawaii ausgewandert waren.
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Der 1878 geborene Dr. Hayashi war
Kapitän der japanischen Reserve-Marine gewesen, als er Dr. Usui
begegnete. Obwohl Dr. Hayashi nie offizielles Mitglied der Usui Reiki
Ryoho Gakkai (Usui Gesellschaft) war, pflegte er engen Kontakt zu
Usui und begleitete diesen vielen seiner zahlreichen Reisen
durch Japan.
Als ein Arzt mit militärischem Hintergrund sorgte er für "Ordnung" im Usui-System. Er führte
eine Behandlungsform mit verschiedenen, festgelegten
Handpositionen ein und strukturierte außerdem
die Reiki Schulungen in drei verschiedene Grade (im Gegensatz zu den
damals ebenfalls
üblichen 6 Graden).
Takata kam schon bei Ihrem ersten Besuch in den Genuss einer für Dr. Hayashis Klinik typischen Behandlungsmethode: zunächst wurde ein
so genannter "Körperscan" durchgeführt, bei dem zwei
Reiki-Gebende ihre Hände in einem leichten Abstand über den
Körper Takatas führten und die Krankheitsherde von außen
erspürten. Dann erhielt Takata Reiki und spürte zum ersten
Mal die Hitze und Vibration der Energie. (Mehr dazu in dem Kapitel
"Operation nicht erforderlich", Fran Brown, Reiki Leben,
Synthesis Verlag).
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Takata erhielt tägliche Reikibehandlungen und nach drei Wochen stellten sich deutliche
Erfolge ein. Vier Monate später waren das Asthma und die
Gallensteine geheilt.
Takata bat den Chefarzt der Klinik, Reiki lernen zu dürfen. Der hatte zwar seine Bedenken, schrieb jedoch einen persönlichen Brief an Dr. Hayashi, der diesen
wiederum der Usui Light Energy Research Association
vorlegte.
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Nachdem Takata zugesagt hatte, ein weiteres Jahr in Japan zu bleiben und täglich in der Reiki-Klinik zu arbeiten,
erhielt sie im Frühjahr 1936 den ersten Reiki-Grad. Wenige
Monate später wurde sie in den zweiten Grad eingeführt.
Noch im gleichen Jahr ging Takata - und damit auch Reiki - zurück
in ihre westliche Heimat Kauai.
Takata hatte zunächst nicht die Absicht, Reiki professionell anzubieten. Aber nach dem sich erste
Heilerfolge im Freundes- und Familienkreis einstellten, begann sich
ihr Ruf zu verbreiten und immer mehr Menschen anzuziehen.
Im Oktober 1936 eröffnete sie ihre erste Praxis in Kapaa. Im November des gleichen Jahres kam Dr. Hayashi zu Besuch nach Hawaii
und begann, öffentlich Vorträge über Reiki zu halten,
Kurse zu geben und Menschen zu behandeln.
Am 21. Februar 1938 weihte er Takata als Reiki Lehrerin ein, und als er kurz darauf
Hawaii verließ, gab er über einen öffentlichen
Radiosender bekannt, dass Takata die offizielle Reiki-Meisterin für
dieses Gebiet sei und sie, wenn er "nicht mehr sein sollte",
dazu bestimmt sei, seine Arbeit fortzusetzen.
Am 10. Mai 1941 starb Hayashi unter außergewöhnlichen Umständen.
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Takata ging 1938 nach Chicago und studierte an einem College für
"nicht-medikamentöse" Medizin. 1939 kehrte sie nach
Hawaii zurück, und eröffnete wenig später ihre erste
eigene Klinik in Hilo, Big Island, Hawaii.
Weitere Kliniken folgten im Laufe der Jahre, aber erst 1970 begann sie, Reiki
Lehrer zu unterrichten. Die Ausbildung war kostenpflichtig: Reiki 1
kostete 175 USD, Reiki 2 USD 500 und die Lehrerausbildung schlug mit
10.000 USD zu Buche - damals ca. DM 30.000.
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