REIKI

Was ist Reiki?
Wie wirkt Reiki?
Ablauf der Reikibehandlung
Was kann Reiki bewirken?
Die Reiki-Grade
Sind die Reiki-Einweihungen wirklich notwendig?

Kann die Reiki-Kraft wieder verloren gehen?
Wie finde ich einen gewissenhaften Lehrer?
Die Entstehung von Reiki
Wie kam Reiki zu uns?

 

Was ist Reiki?

Reiki ist das japanische Wort für "Universale Lebensenergie" (Rei- universal, Ki-Energie). Das uns umgebende Universum ist erfüllt von dieser unerschöpflichen Energie, die die Grundlage alles Lebens ist, und immer und überall allgegenwärtig ist.

Reiki ist an keinen Glauben oder eine Religion gebunden. Jeder kann es, unabhängig von seiner Weltanschauung, lernen und anwenden.

Reiki ist ein System, das jedem, der möchte, ermöglicht, Energie in intensiver Form zu empfangen und weiterzugeben. Reiki ist von jedem erlernbar.

Reiki ist ein ganzheitliches System, das Körper, Geist und Seele berücksichtigt - zugleich ist es leicht in viele andere Anwendungsmethoden integrierbar.

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Wie wirkt Reiki?

 

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Reiki soll und kann keine ärztliche oder therapeutische Behandlung ersetzen, aber es kann alle Behandlungsformen unterstützen. Es wirkt einfach durch "Handauflegen" entweder auf dem physischen oder einem der Energiekörper.

Reiki "funktioniert" bei Menschen aller Altersgruppen (von 0-100 Jahre) als auch bei Tieren.

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Sie müssen kein Glaubenssystem blind übernehmen, um Reiki erleben zu können. Im Gegenteil, man kann seine (durchaus gesunde) Skepsis behalten und Reiki in aller Ruhe prüfen - und natürlich auch genießen, wenn Sie es wollen.

Der letzte Nachsatz enthält eine wesentliche Wahrheit. Reiki fußt auf dem freien Willen des Einzelnen. Wer Reiki möchte, bekommt es. Wer es nicht will, wird es nicht bekommen.

Man muss also nicht an Reiki glauben - aber man sollte offen und bereit sein, Reiki zuzulassen, damit es wirken kann.


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Ablauf der Reiki-Behandlung:

Zunächst führe ich mit Ihnen ein ausführliches Gespräch und erkläre, wie die Behandlung ablaufen wird.

Die Anwendung erfolgt im Liegen bei entspannender Musik. Sie bleiben dabei völlig angezogen. Es kann auch eine verkürzte Behandlung im Sitzen erfolgen.

Ich beginne jede Behandlung mit einer kurzen Einstimmung. Danach fließt die Reikienergie durch meine Hände dorthin in Ihrem Körper, wo sie benötigt wird.

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Nach jeder Behandlung bespreche ich mit Ihnen in aller Ruhe, wie Sie die Reikibehandlung erlebt haben, Ihre eventuellen Fragen und was noch zu berücksichtigen ist.

Die Reikibehandlung selbst wird durch das Auflegen der Hände auf bestimmte Positionen des Körpers durchgeführt. Falls Sie es bevorzugen, kann ich Sie auch nur an Ihrem Energiekörper (ca. 3-10 cm Abstand vom physischen Körper) behandeln - was keinen Unterschied in der energetischen Wirkung bedeutet.

Sie brauchen überhaupt nichts tun - einfach entspannen, und alle Sorgen und Probleme des Alltags loslassen…

Selbstverständlich können auch Tiere mit Reiki behandelt werden.

Reiki wirkt fast immer auch auf der Emotionsebene. Die häufig einsetzende Tiefenentspannung wird nahezu ausnahmslos, besonders bei Erschöpfung und Stress, als stärkend und ausgleichend empfunden, sowohl körperlich als auch mental.


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Was kann Reiki bewirken?

  • ihr Immunsystem stärken

  • Stress und Erschöpfungszustände abbauen

  • die körpereigenen Selbstheilungskräfte aktivieren bzw. stärken

  • die Ausgeglichenheit fördern, gerade bei starken Belastungen / Anspannungen

  • die schulmedizinische Therapie / Behandlung ergänzen

  • helfen mal wieder richtig "abschalten" zu können, besonders wenn es für jemanden schwierig ist, den Alltag loszulassen um sich entspannen zu können

  • die Entgiftung / Entschlackung des Körpers fördern

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Die Reiki-Grade

Allgemein
Der erste Reiki-Grad
Der zweite Reiki-Grad

Der Reikimeister-Grad
Der Reikilehrer-Grad


Allgemein

Das Usui-Reiki-System ist in mehrere Grade unterteilt. Jeder Reiki-Grad ist in sich komplett. Somit hat der Schüler schon nach dem ersten Grad die Möglichkeit effektiv Reiki für sich und andere anzuwenden.

Im "traditionellen" westlichen Reiki gab es zunächst nur drei Grade. In der Zwischenzeit ist der dritte Grad in einen 3a und 3b bzw. einen Meister- und einen Lehrer-Grad aufgeteilt. Außerdem sind in einigen Richtungen noch neue Grade hinzugekommen.
 

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In Japan selbst gab es die folgende Gradeinteilung:
Shoden (unterteilt in vier Grade) - Okuden - Shinpiden. Danach bestand die Möglichkeit zum  Shikan-Kaku ("Assistent des Lehrers").

Später konnte der Lehrer den Schüler noch die Shihan-Berechtigung geben, d.h. selbst eigene Schüler auszubilden.


Im Folgenden wollen wir uns die im Westen üblichen Grade etwas genauer ansehen:


< Die Reiki-Grade >

 

Der erste Reiki-Grad

Im ersten Reiki-Grad wird der von Natur aus vorhandene "Reikikanal"gereinigt und erweitert. Dies geschieht in vier Einweihungen.

Außerdem werden Themen wie die Reikigeschichte, die Lebensregeln (Lebensweisheiten), allgemeine Regeln für den Umgang mit Reiki, das feinstoffliche Energiesystem, etc. besprochen und die Selbst- und Partnerbehandlung sowohl in der Kurzform als auch in der Ganzkörperbehandlung gezeigt.

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< Die Reiki-Grade >

 

Der zweite Reiki-Grad

 

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Hier erfährt der Reikischüler eine weitere Schwingungserhöhung und bekommt die Einweihung in drei Reikisymbole. Normalerweise gibt es nur eine Einweihung, in der alle drei Reikisymbole übertragen werden. Manche Reiki-Lehrer geben aber für jedes Symbol extra eine Einweihung.

Der Reikischüler lernt in diesem Grad die Kraftverstärkung, die Behandlung der Mentalebene und die Anwendung über die zeitliche und räumliche Entfernung hinaus kennen.


Für den Reiki-Lehrer besteht eine wichtige Aufgabe darin, dem Schüler zu vermitteln, diesen Grad verantwortungsbewusst einzusetzen und ihn auch nicht als Fluchtmittel zu benutzen.


< Die Reiki-Grade >

 

Der dritte Reiki-Grad

Hier bekommt der Reikischüler die Einweihung auf das Reiki-Meistersymbol ("Das große Licht"). Die damit zugänglich gemachte Energie kann den Weg zur inneren Meisterschaft weisen und dabei helfen zum "hell(er) leuchtenden Menschen" zu werden.

Traditionell beinhaltet der Meister-Grad auch die Ausbildung und Bevollmächtigung zum Reiki-Lehrer. Viele Reiki-Lehrer haben aber erkannt, dass die Meister-Energie nicht nur für die Reikieinweihung wichtig ist, sondern auch für die eigene spirituelle Entwicklung und eine kraftvollere Reikibehandlung sehr hilfreich ist. Viele haben zwar das Bedürfnis sich selbst zu

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entwickeln, aber nicht den Wunsch als Reiki-Lehrer tätig zu werden. Aus diesem Grund wird von vielen freien Reikilehrern der Meistergrad vom Lehrergrad getrennt weitergegeben.


< Die Reiki-Grade >

 

Der Lehrer-Grad

 

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Der Lehrer-Grad vermittelt die Fähigkeit und Berechtigung anderen Lebewesen (also z.B. auch Tieren) die Reiki-Einweihung zu geben.

In manchen Reikisystemen gibt es eine Ausbildung zum Reiki-Lehrer für alle Reiki-Grade. Andere bilden jeweils nur für einen oder zwei Grade aus und geben die Ausbildung für den nächsten Grad erst, wenn der Schüler die dafür nötige Erfahrung und Reife besitzt.


< Die Reiki-Grade >

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Sind die Reiki-Einweihungen wirklich notwendig?

Die Einweihungen sind aus meiner Sicht unbedingt erforderlich. So ist z.B. das Handauflegen eine der ältesten und natürlichsten Fähigkeiten des Menschen und wird häufig ganz unbewußt angewendet.

Durch die Reikieinweihungen kann diese Fähigkeit wesentlich besser angewendet werden, da die physischen und feinstofflichen Körper auf höhere Schwingungsebenen gehoben werden. Außerdem werden einige Energiekanäle geöffnet/gereinigt, so dass mehr Energie fließen kann, als das ohne bzw. Ferneinweihungen möglich ist.

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Kann die Reiki-Kraft wieder verloren gehen?

 

Die Reikikraft ist immer vorhanden. Sie ist der Ursprung allen Seins und kann daher auch nicht verloren gehen. Wir könnten nur den Zugang dazu verlieren. Durch die Reiki-Einweihung bleibt uns aber der Zugang zu Reiki unser ganzes Leben lang - unabhängig von unserer Lebensführung - erhalten.

Damit ist sichergestellt, dass wir immer ein gewisses Mindestmaß der Reikienergie kanalisieren können. (Wenn wir regelmäßig mit Reiki arbeiten, erweitert sich unser Kanal und wir können noch mehr Reiki kanalisieren. Wenden wir Reiki nicht an, so bleibt es bei dem Mindestmaß.)


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Wie finde ich einen gewissenhaften Lehrer?

Die traditionelle Reiki Lehre hat sich im Laufe der Zeit von seinen Ursprüngen immer mehr entfernt. Der Inhalt des Usui Systems der natürlichen Heilung ist durch festgelegte Richtlinien bestimmt, die auf sehr lange Erfahrungen aufbauen und dessen Form nicht zufällig entstanden ist. Hierbei ist entscheidend, wie genau die Übertragung des früher nur mündlich überlieferten Systems geschieht, und wie die damit zusammenhängenden Integrationsprozesse gehandhabt werden.

Das durch die Einweihungen erhöhte Energiepotenzial kann nur dann umgesetzt werden, wenn das bisherige voll integriert wurde. Je nach Einweihungsgrad sind es einige Monate (beim 1. Grad) bis Jahre bei Reiki Lehrern. Hierbei wird deutlich dass Reiki zum Weg wird und wir selbst uns als eine Buchhülle verstehen, mit der Aufgabe es mit Texten zu füllen. Wird diese Integrationszeit insbesondere auf dem Niveau des Reiki Lehrers abgekürzt, vielleicht sogar aus finanziellem Interesse, wird dieses Buch kaum mit Inhalt gefüllt sein.

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Wenn dann auch noch diese verwässerten Texte weiter gegeben werden, werden die Buchseiten bald unlesbar sein, und das Buch nur noch auseiner Hülle bestehen, die von außen sehr zu glänzen vermag. Reiki wird dann nicht mehr richtig funktionieren können. Leider sind es Reiki Lehrer mit mangelndem ganzheitlichem Verständnis, die die Qualität von Reiki reduzieren.

Dem Schüler sei hier Vorsicht geboten mit der Wahl seines Lehrers, und sollte ihn bezüglich seines Weges befragen. Die Verantwortung liegt letztlich beim Schüler vor der Bücherwand den "richtigen" Griff zu tun.


Erschreckend finde ich persönlich, das "Verramschen" der Reikieinweihungen per Internet. Ein "Reikimeister" weiht eine Person ein, ohne diese persönlich je gesehen zu haben, oder gar zu kennen und ohne selbst anwesend zu sein, über die Ferne ein.
Was davon zu halten ist, überlasse ich jedem selbst…

Ich für meinen Teil habe alle meine Einweihungen als persönliche Einzeleinweihungen gewünscht und auch erhalten und dabei festgestellt, dass diese Art der Einweihung der beste Weg für mich war.

Ich hatte meinen Lehrer den ganzen Tag nur für mich, konnte fragen, mir Zeit lassen, Dinge wiederholen, die mir wichtig waren, zuhören, um eine Pause bitten als meine Konzentration nachließ und vor allem mich fallen lassen, weil ich wusste, mein Lehrer ist da, egal was kommt, es kann mir nichts passieren.

Schließlich steigt der Körper durch eine Einweihung auf in eine andere Schwingungsebene, was sich bei jedem Menschen ganz individuell bemerkbar machen kann. Und in dieser Tradition führe auch ich meine Einweihungen durch.

Als Lehrer trage ich die persönliche Verantwortung für meine Schüler, auch wenn es finanziell lukrativer wäre, lehne ich Gruppeneinweihungen oder gar Ferneinweihungen strikt ab. Ich möchte für jeden von Euch, der sich ernsthaft für Reiki entscheidet, ganz gezielt und individuell auf diesem, Euren Weg begleiten.

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Mein Anspruch ist Qualität und nicht Quantität.

Derjenige, der aus Bequemlichkeit lieber zu Hause sitzt um dort in 30 Minuten "ferneingeweiht" zu werden, soll es tun. Ich möchte Schüler, die den aufrichtigen, inneren Wunsch haben, Reiki in Ihren Lebensweg zu integrieren. Und wer diesen Wunsch hat, wird von mir vom Anfang bis zum Wegessende (Reikimeister oder –Lehrer) mit all meinem Wissen, Erfahrungen und Möglichkeiten begleitet. Ich bin für meine Schüler immer da, vor während und nach den Einweihungen, aber das sollte eigentlich selbstverständlich sein.
 

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Die Entstehung von Reiki

 

Es ist schon immer vorhanden. Eine Methode, diese Energie allen Menschen zugänglich zu machen, bekam der Japaner Mikao Usui (1865 - 1926), auch Dr. Usui, Usui-Sensei oder Usui-San genannt, nach langer Suche am letzten Tag eines 21-tägigen meditativen Fastens auf einem heiligen Platz während einer "Lichtvision ".

Dr. Usui war schon früh an esoterischen Hintergründen interessiert. So sollen Reisen nach Europa, Amerika und China dem Studium der Medizin, Psychologie, Religion und Esoterik gedient haben. Außerdem war Usui Mitglied der Rei Jyutsu Ka, einem Zirkel, der sich der Entwicklung von spirituellen Fähigkeiten widmete. Der Zirkel unterhielt ein Zentrum am Fuße des Kurumayamas, westlich von Kyoto.

1914 ereignete sich dort eine dramatische Wende, die Usui's Leben und damit auch der Geschichte des Reiki eine ganz neue Richtung wies. Usui zog sich einige Wochen zurück, um auf den nahe gelegenen KurumaBerg (Kurumayama) zu meditieren. Dort ist eine buddhistische Tempelanlage beheimatet, die ursprünglich von der Tendai Bewegung betrieben wurde. Zahlreiche Kaiser und japanische Berühmtheiten haben den Tempel aufgesucht, um dort zu meditieren.
 

Dafür spricht unter anderem, dass zwischen den Lehren des Tempels und Usuis Reiki System eine ganze Reihe von Gemeinsamkeiten existieren.

Während der 21-tägigen Meditation "empfing" Usui dieReiki-Energie und war danach in der Lage, diese an andere weiterzugeben. Aber was heißt eigentlich "empfing"?

Laut Hawayo Takata hatte Usui regelrechte Erscheinungen: ein Lichtstrahl schlug in seine Stirn ein, machte ihn bewusstlos, und als er wie erwachte, sah er Millionen von Blasen in allen Regenbogenfarben, die bestimmte Symbole und Informationen über Reiki enthielten.

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Wie kam Reiki zu uns?
Frau Hawayo Takata brachte das Usui-Reiki von Japan zuerst nach Hawaii und dann nach Amerika. Von dort aus verbreitete es sich durch von ihr eingeweihte Lehrer über die ganze Welt.

Takata kam über Chujiro Hayashi, der von Dr. Usui in den Lehrergrad eingeweiht war, in dessen "Reikiklinik" in Kontakt mit Reiki. Von der Wirkung überzeugt lernte sie den Reikianwendergrad von ihm. Schließlich weihte Hayashi sie 1938 in den Lehrergrad ein.

Lange glaubte man Herr Hayashi wäre Großmeister des Reikisystems gewesen und hätte dieses Amt kurz vor seinem Tod am 10. Mai 1941 an Frau Takata weiter gegeben. Nach neueren Informationen hat es in Japan aber keine Titel wie "Großmeister" oder "Träger der Linie" gegeben. Es gab nur angesehene Reikilehrer, welche die Erlaubnis hatten, selbst Schüler auszubilden. Hayashi war einer von ihnen. Er bildete 13 Lehrer aus. Takata bildete 22 Reikilehrer aus und starb im Dezember 1980 ohne eine offizielle Erklärung zu ihrer Nachfolge.

Zunächst praktizierte Usui Reiki nur in kleinem Kreis. Er begann erst bei sich selbst, weitete dann seine Aktivitäten auf seine Familie aus und merkte, dass Reiki "bei den verschiedensten Leiden gut anschlug" (Grabsteininschrift).

Er ging in die Armenviertel von Kyoto und begann, Reiki an die Obdachlosen weiter zu geben. Dort machte er positive Erfahrungen: er behandelte kranke Bettler, und sie wurden von ihrem Symptomen geheilt. Er sandte sie dann zu einem Zentempel, wo sie sich auf eine bürgerliche Existenz vorbereiten konnten.

Auf diese Art und Weise sammelte Usui im Laufe der Jahre viele Erfahrungen, so Hawayo Takata, doch als er die Slums verließ und seine Ergebnisse buddhistischen Mönchen vorzustellen begann, erntete er Ablehnung: "An erster Stelle steht immer die Spiritualität, die mentale Ebene. Also warum sollen wir uns um den Körper kümmern, wenn es Ärzte und Krankenschwester gibt?"

 

Hawayo Takata

 

Mikao Usui

 

Chujiro Hayashi

1925 weihte Usui Dr. Chujiro Hayashiin die Praxis des Reiki ein - dem Mann, der zusammen mit seinen späteren Schülerin Hawayo Takata Reiki in den Westen bringen sollte. Ein Jahr später jedoch sollte ein trauriges Ereignis die Entwicklung des Reiki überschatten…

Am 9. März 1926 starb Mikao Usui im Alter von 61 Jahren in einem Gasthaus in Fukuyama an den Folgen eines Gehirnschlages. Dies war nicht der erste gewesen - er hatte bereits zwei überlebt.

Usui hinterließ 2.000 Reiki-Schüler und 16 Reiki-Meister. Eine beachtliche Zahl, wenn man bedenkt, dass Usui erst 1921 an das Licht der Öffentlichkeit getreten war.

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Den Brückenschlag des Reiki von Japan in den Westen wurde im Wesentlichen durch zwei Menschen ermöglicht.

Dr. Chujiro Hayashi, der im nächsten Kapitel eingehender vorgestellt wird, und Hawayo H. Takata, die Tochter japanischer Immigranten, die nach Hawaii ausgewandert waren.

Der 1878 geborene Dr. Hayashi war Kapitän der japanischen Reserve-Marine gewesen, als er Dr. Usui begegnete. Obwohl Dr. Hayashi nie offizielles Mitglied der Usui Reiki Ryoho Gakkai (Usui Gesellschaft) war, pflegte er engen Kontakt zu Usui und begleitete diesen vielen seiner zahlreichen Reisen durch Japan.

Als ein Arzt mit militärischem Hintergrund sorgte er für "Ordnung" im Usui-System. Er führte eine Behandlungsform mit verschiedenen, festgelegten Handpositionen ein und strukturierte außerdem die Reiki Schulungen in drei verschiedene Grade (im Gegensatz zu den damals ebenfalls üblichen 6 Graden).

Takata kam schon bei Ihrem ersten Besuch in den Genuss einer für Dr. Hayashis Klinik typischen Behandlungsmethode: zunächst wurde ein so genannter "Körperscan" durchgeführt, bei dem zwei Reiki-Gebende ihre Hände in einem leichten Abstand über den Körper Takatas führten und die Krankheitsherde von außen erspürten. Dann erhielt Takata Reiki und spürte zum ersten Mal die Hitze und Vibration der Energie. (Mehr dazu in dem Kapitel "Operation nicht erforderlich", Fran Brown, Reiki Leben, Synthesis Verlag).
 

Takata erhielt tägliche Reikibehandlungen und nach drei Wochen stellten sich deutliche Erfolge ein. Vier Monate später waren das Asthma und die Gallensteine geheilt.

Takata bat den Chefarzt der Klinik, Reiki lernen zu dürfen. Der hatte zwar seine Bedenken, schrieb jedoch einen persönlichen Brief an Dr. Hayashi, der diesen wiederum der Usui Light Energy Research Association vorlegte.

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Nachdem Takata zugesagt hatte, ein weiteres Jahr in Japan zu bleiben und täglich in der Reiki-Klinik zu arbeiten, erhielt sie im Frühjahr 1936 den ersten Reiki-Grad. Wenige Monate später wurde sie in den zweiten Grad eingeführt. Noch im gleichen Jahr ging Takata - und damit auch Reiki - zurück in ihre westliche Heimat Kauai.

Takata hatte zunächst nicht die Absicht, Reiki professionell anzubieten. Aber nach dem sich erste Heilerfolge im Freundes- und Familienkreis einstellten, begann sich ihr Ruf zu verbreiten und immer mehr Menschen anzuziehen.

Im Oktober 1936 eröffnete sie ihre erste Praxis in Kapaa. Im November des gleichen Jahres kam Dr. Hayashi zu Besuch nach Hawaii und begann, öffentlich Vorträge über Reiki zu halten, Kurse zu geben und Menschen zu behandeln.

Am 21. Februar 1938 weihte er Takata als Reiki Lehrerin ein, und als er kurz darauf Hawaii verließ, gab er über einen öffentlichen Radiosender bekannt, dass Takata die offizielle Reiki-Meisterin für dieses Gebiet sei und sie, wenn er "nicht mehr sein sollte", dazu bestimmt sei, seine Arbeit fortzusetzen.

Am 10. Mai 1941 starb Hayashi unter außergewöhnlichen Umständen.

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Takata ging 1938 nach Chicago und studierte an einem College für "nicht-medikamentöse" Medizin. 1939 kehrte sie nach Hawaii zurück, und eröffnete wenig später ihre erste eigene Klinik in Hilo, Big Island, Hawaii.

Weitere Kliniken folgten im Laufe der Jahre, aber erst 1970 begann sie, Reiki Lehrer zu unterrichten. Die Ausbildung war kostenpflichtig: Reiki 1 kostete 175 USD, Reiki 2 USD 500 und die Lehrerausbildung schlug mit 10.000 USD zu Buche - damals ca. DM 30.000.


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